Akupunktur

Akupunkturpunkte

Indikationen:

• Atemwegserkrankungen
• Erkrankungen des Verdauungstrakts
• Herz-Kreislauerkrankungen
• Allergien
• Neurologische Störungen
• Augenerkrankungen
• Muskuloskeletale Erkrankungen
• Chronische Schmerzen
• Krankheiten der Harnwege
  und Geschlechtsorgane
• Vegetative Störungen

Die Akupunktur ist ein Behandlungskonzept der traditionellen chinesischen Medizin; sie gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Das Einstechen von Nadeln korrigiert den Fluss der Lebensenergie (chin.: Qi), deren Blockade, Fülle oder Mangel für Krankheiten verantwortlich gemacht wird.

In der Akupunktur werden rund 400 lokale Punkte genutzt, die auf Meridianen angeordnet sind. Letztere sind i. Allg. spiegelbildlich auf beiden Körperseiten paarig angelegt.

In Abwandlung bzw. Ergänzung der klassischen Akupunktur wurde vom französischen Arzt Paul Nogier in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts das Konzept der Ohrakupunktur (Auriculotherapie) entwickelt.

Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 bis 30 Minuten. Der Patient wird ruhig und entspannt, meist liegend gelagert. Anschließend erfolgt das Einstechen von sehr dünnen Einmalnadeln in ausgewählte Akupunkturpunkte. Die Therapiesitzungen werden mehrfach wiederholt. Die Punkte können auch erwärmt werden; man spricht in diesem Fall von Moxibustion.

# Deutsche Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie